RESERVISTEN BEZIRK OBERFRANKEN
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11.11.2016 - Ausbildungsreihe beim Reservistenverband Leitende beim Schießen drücken wieder die „Schulbank“ Notwendige Weiterbildung im Hinblick auf veränderte Rahmenbedingungen Die Hofer Oberfrankenkaserne war Schauplatz einer Weiterbildung für Reservisten. Nach den Ausbildungen im Rahmen der EAKK (erweitertes Aufgabenspektrum Krisen- und Konfliktreaktion) und der AdA (Ausbildung der Ausbilder)-Veranstaltung zu den Themenbereichen Karte und Kompass sowie Verschleierungen im Fernmeldeverkehr der Bundeswehr, „drückten“ diesmal – schon zum zweiten Mal in diesem Jahr - die für die Leitung von Schießvorhaben vorgesehenen Dienstgrade wieder die „Schulbank“. Notwendig werden solche Ausbildungen immer dann, wenn sich an den Dienstvorschriften der Bundeswehr und in der allgemeinen Schießausbildung Veränderungen ergeben und diese dann in die im Reservistenbereich angesetzten Schießen mit Handwaffen der Bundeswehr hineinwirken. Die Bundeswehr – hier speziell das Landeskommando Bayern Regionalstab Nord - legt Wert darauf, dass die „Leiter Schießen“ immer „up to date“ gehalten werden und Schießvorhaben im Reservistenbereich genauso ablaufen wie im Bereich der aktiven Einheiten. Die 15 Teilnehmer kamen aus den Kreisgruppen Oberfranken Ost, Oberfranken Nord und Hochfranken. Teilnehmer aus den Reihen der Hofer Reservisten waren Oberstleutnant Thomas Brecht, die Stabsfeldwebel Klaus Distler und Jürgen Knieling, Stabsgefreiter Markus Hohbberger und Obergefreiter Norbert Fleißner. Der Beauftragte Militärische Ausbildung der Bezirksgruppe Oberfranken im VdRBw Oberstabsfeldwebel Manfred Hofmann (RK Hof) führte die rund 7-stündige Ausbildung durch und beschäftigte die Teilnehmer mit den Themen Aufgaben des Leitenden, Aufgaben der Aufsicht beim Schützen, Behandlungen von Vorkommnissen beim Schießen, Behandlung von Munitionsmängeln, Führen der Schießkladde bis hin zur Benutzungsordnung der häufig für zentrale Schießvorhaben genutzten Standortschießanlage in Roth. Alle Vorschriften sind für die Leitenden bei Schießen über die Bundeswehrseite online verfügbar. Im Jahr 2017 sind für 11. März, 6. Mai und 14.Oktober die zentralen Schießvorhaben in Roth angesetzt. Die Koordination der Ausbildung – die in den persönlichen Schießbüchern dokumentiert wird - erfolgte über den Bezirksorganisationsleiter Major Werenfried Broja. Die Hofer Oberfrankenkaserne hat sich als Ausbildungsstützpunkt für die oberfränkischen Reservisten etabliert. In der Kaserne lagert bereits das von der Bundeswehr für die Kreisgruppe Hochfranken zur Verfügung gestellte Ausbildungs-Material. Und dort stehen für die Reservisten – in dem einzig verbliebenen Bundeswehrstandort der Region - die notwenigen infrastrukturellen Voraussetzungen zur Verfügung.
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