RESERVISTEN BEZIRK OBERFRANKEN
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28.01.2017 Kreisgruppe Hochfranken Reservistenausbildungstag in der Oberfrankenkaserne Reservisten frischen Wissen in unterschiedlichen Bereichen auf Erstmals zentrale Veranstaltung für die Bezirksgruppe Oberfranken Zur ersten dienstlichen Veranstaltung der Bezirksgruppe Oberfranken im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. trafen sich 70 Reservisten in der Hofer Oberfrankenkaserne zum ersten bezirksweiten Ausbildungstag für Reservisten. Die seit mehr als zwanzig Jahren durchgeführten, dezentralen Ausbildungseinheiten werden auf Wunsch der Bundeswehr durch dieses neue Format abgelöst. Im Vorfeld hatten die Verantwortlichen um den Leitenden der Veranstaltung, Oberstleutnant Thomas Brecht und die Feldwebel für Reservisten, die Stabsfeldwebel Sven Dittmann, Markus Unglaub und Winfried Kaller sowie Bezirksorganisationsleiter Werenfried Broja und Kreisorganisationsleiter Michael Ries einiges an Arbeit um die Ausbildung zu koordinieren. Dies reicht von der Waffenbereitstellung über die Absprachen mit dem erstmals eingebundenen THW-Hof, dem Festlegen der ausbildungsrelevanten, einsatzbezogenen Ausbildungsthemen bis hin zur Absprache mit der Truppenküche in der Oberfrankenkaserne, die ansonsten an den Wochenenden „kalt bleibt“. Ausgebildet wurde in zwei Stationskreisen. Der erste Stationskreis – verantwortet vom Hofer Stabsfeldwebel Klaus Distler und Ausbildern der RK Hof (6) und der RK Selb-Erkersreuth (4) - richtet sich traditionell an den Schießvorhaben des Jahres aus und frischt die Kenntnisse an den Waffen Gewehr G36, Maschinengewehr MG3 und der Pistole P8 wieder auf. Hier legten die Ausbilder Wert auf die Sicherheitsbestimmungen, die Ladetätigkeiten, die Anschlagarten und das fachgerechte Zerlegen- und Zusammensetzen der Waffen. Im zweiten Stationskreis ging es um die Zivil-Militärische-Zusammenarbeit (ZMZ), die einsatzbezogene Sanitätsausbildung sowie die Anwendung der Rules of Engagement (RoE). Die Schiene ZMZ deckte das THW-Hof mit zwei Fahrzeugen und deren 8-köpfigen „Besatzung“ unter Leitung von Zugführer Jürgen Herrmann ab. Demonstriert wurde das transportable Zug-Gerät 1,6to zum Bergen und sichern schwerer Lasten sowie die „Bestückung“ der Fahrzeuge und deren Einsatzmöglichkeiten. Der durch Hauptmann Michael Künzelmann (RK Hof) durchgeführte Unterricht befasste sich mit den Rules of Engangement, den Regeln der militärischen Gewaltanwendung in Einsatzgebieten. Wichtig war ihm hierbei vor allem der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, als Maxime allen militärischen Handelns. Dabei verdeutlichte er diese Bedeutung an Fallbeispielen, welche zusammen mit den Teilnehmer gelöst wurden. Dass dieses hochaktuelle Thema auf großes Interesse stieß, zeigten nicht nur die regen Diskussionsbeiträge. Im Rahmen der einsatzorientierten Sanitätsausbildung schärften die beiden Hauptfeldwebel Riedel und Oertel den Blick für den Umgang mit Quik Clot und Tournequet CAT. Darüber hinaus wurde die fachgerechte Überprüfung der Vitalfunktionen sowie die Verwendung der Rettungsdecke demonstriert. Beim Abschlussappell zeichnete Oberstleutnant Brecht zahlreiche erfolgreiche Schützen mit der Schützenschnur in Gold aus und bedankte sich beim THW mit der Bezirksmedaille. Als nächste Veranstaltung der Kreisgruppe Hochfranken steht am 18. Februar 2017 die 25. Auflage der Nachtorientierungsübung "Nachteule" im Raum Töpen an. Erstmals für dieses Jubiläum an einem Samstag-Nachmittag und mit einem Familien-Rahmenprogramm sowie einer kleinen Abendveranstaltung für die Teilnehmer.
• Anschlagarten Gewehr G36: Feldwebel Domnik Weiser zeigt den stehenden Anschlag „angestrichen“ • Ausstattung THW • Transportables Zuggerät 1,6t • „ohne Mampf, kein Kampf“: Truppenküche servierte leckeren Eintopf für alle
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